Unternehmer. Politiker. Mensch.
Carlos Reinhard – mit Herzblut für Thun, das Berner Oberland und den Kanton Bern
Ich bin 53 Jahre alt, Vater von zwei erwachsenen Kindern, und tief in der Region Thun verwurzelt. In meiner Freizeit bin ich gerne draussen unterwegs – auf dem Bike, beim Wandern oder im Austausch mit Menschen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Kochen ist für mich Ausgleich und Kreativität zugleich.
Als Unternehmer weiss ich, was Verantwortung bedeutet. 1991 trat ich in den elterlichen Wäschereibetrieb ein, übernahm mit 21 Jahren die Geschäftsleitung und entwickelte das Unternehmen über Jahrzehnte weiter. 2017 verkaufte ich das operative Geschäft – sämtliche Arbeitsplätze blieben erhalten. Heute bin ich Inhaber und Geschäftsführer der Reinhard Advisory AG und begleite Unternehmen strategisch, insbesondere im Gesundheits- und Logistikbereich. Als Verwaltungsrat unterstütze ich Firmen praxisnah und lösungsorientiert.
Politisch engagiere ich mich seit vielen Jahren im Kanton Bern. Nach meiner Zeit im Thuner Stadtrat wurde ich in den Grossen Rat gewählt und durfte diesen 2016/17 präsidieren. Seit 2020 bin ich Fraktionschef der FDP.Die Liberalen Kanton Bern und Mitglied der Finanzkommission. Zusätzlich engagiere ich mich als Präsident von Wirtschaft Thun Oberland und der Volkswirtschaft Berner Oberland sowie in mehreren wirtschaftsnahen Organisationen.
Politik ist für mich keine Verwaltung, sondern Verantwortung. Im Kantonsparlament können wir viel bewirken – bei Bildung, Sicherheit, Steuern, Wirtschaft oder Gesundheit. Genau deshalb möchte ich 2026 erneut antreten: weil ich Erfahrung habe, Brücken bauen kann und überzeugt bin, gerade jetzt einen Beitrag leisten zu können.
Meine politische Haltung ist stark von meiner unternehmerischen Erfahrung geprägt. Es gibt viele Definitionen von Unternehmertum – manche romantisch, manche rein theoretisch. Winston Churchill brachte es treffend auf den Punkt:
„Es gibt Leute, die halten Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse. Andere meinen, der Unternehmer sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne. Nur ganz wenige sehen in ihm das Pferd, das den Karren zieht.“
Unternehmer sein bedeutet Verantwortung zu übernehmen – für Mitarbeitende, Lehrlinge, Kunden, Lieferanten und oft für eine ganze Region. Unternehmer erkennen Chancen, während andere noch über Risiken diskutieren. Sie investieren, wenn viele zögern. Sie lösen Probleme, die man ihnen nicht selten selbst auferlegt. Und sie arbeiten weiter, wenn andere längst Feierabend haben. Trotzdem werden Unternehmer in der öffentlichen Debatte je nach Stimmungslage zu Schuldigen, zu Melkkühen oder zu Objekten übermässiger Regulierung erklärt.
Gerade im Berner Oberland zeigt sich jedoch die Realität: Ohne Unternehmer gäbe es keine Ausbildungsplätze, keine Innovation, keine regionale Wertschöpfung und keinen nachhaltigen Wohlstand. Unternehmertum ist kein Privileg. Es ist ein Beitrag. Ein Dienst an der Gesellschaft. Und oft ein persönlicher Kraftakt, den nur wenige sehen. Der Unternehmer ist das Pferd, das den Karren zieht – für die Region, für die Mitarbeitenden und am Ende für uns alle.
Wenn jemand wissen will, wofür ich politisch stehe, lassen sich meine Grundüberzeugungen sehr gut mit den sogenannten „Ten Cannots“ von William J. H. Boetcker zusammenfassen:
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Du kannst die Schwachen nicht stärken, indem du die Starken schwächst.
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Du kannst demjenigen, der wenig hat, nicht helfen, indem du demjenigen, der viel hat, etwas wegnimmst.
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Du kannst keinen Wohlstand schaffen, indem du das verdienstvolle Eigentum anderer vernichtest.
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Du kannst nicht helfen, ohne die Last des Einzelnen zu erleichtern, wenn du Verantwortung übernimmst, die er selbst tragen sollte.
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Du kannst keinen Menschen dauerhaft unterstützen, indem du für ihn tust, was er selbst tun kann – und tun sollte.
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Du kannst den Mutlosen nicht ermutigen, indem du den Erfolgreichen schlecht machst.
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Du kannst das Schlechte nicht verbessern, indem du das Gute bestrafst.
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Du kannst Konflikte nicht lösen, indem du Verantwortung auf andere abschiebst.
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Du kannst niemanden aufbauen, indem du andere niederdrückst.
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Du kannst nicht erfolgreich arbeiten, wenn du anderen den Erfolg nicht gönnst.
Diese Haltung prägt mein politisches Handeln – bodenständig, verantwortungsvoll und mit Respekt vor Leistung, Eigenverantwortung und unternehmerischem Engagement.


