top of page
Tor08.png

Der Unternehmer zieht den Karren

Es gibt unzählige Definitionen von Unternehmertum.  Einige romantisch, einige ökonomisch – und viele davon weit weg vom Alltag. Doch Winston Churchill brachte es mit einem einzigen Satz auf den Punkt:

„Es gibt Leute, die halten Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse.
Andere meinen, der Unternehmer sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne.
Nur ganz wenige sehen in ihm das Pferd, das den Karren zieht.“

Treffender könnte man es kaum formulieren. Unternehmer sein bedeutet Verantwortung – nicht nur für sich selbst, sondern für Mitarbeitende, Lehrlinge, Kunden, Lieferanten und oftmals auch für eine ganze Region.
Unternehmer sind diejenigen, die Chancen erkennen, bevor andere überhaupt über Risiken sprechen. Sie investieren, wenn die meisten noch zögern. Sie lösen Probleme, die man ihnen manchmal selbst aufbürdet.
Sie arbeiten weiter, wenn der Rest längst Feierabend hat.

In der öffentlichen Debatte vergisst man das oft. Da werden Unternehmer je nach Stimmungslage zu:

  • den Schuldigen, wenn etwas nicht läuft,

  • den Melkkühen, wenn der Staat Geld braucht,

  • oder denjenigen, die man regulieren muss, weil „man ja nicht weiss, was sie sonst alles tun würden“.

 

Aber im Alltag – insbesondere hier im Berner Oberland – sieht die Realität anders aus:
Ohne Unternehmer gäbe es keine Ausbildungsplätze, keine Innovation, keine Wertschöpfung, keinen Wohlstand. Und auch die Politik könnte viele ihrer Aufgaben gar nicht erfüllen, wenn nicht Menschen bereit wären, Risiken zu tragen und Neues zu schaffen.

 

Vielleicht ist das die zentrale Botschaft dieses Türchens:


Unternehmertum ist kein Privileg.
Es ist ein Beitrag.
Ein Dienst an der Gesellschaft.
Und oft auch ein persönlicher Kraftakt, den nur wenige sehen.

Wer wirklich hinschaut, erkennt:

Der Unternehmer ist das Pferd, das den Karren zieht – für die Region, für die Mitarbeitenden und am Ende für uns alle.

Eure Nachricht direkt an mich....

Danke für Ihre Nachricht!

© 2025 Carlos Reinhard

bottom of page